Amt für Soziokultur  
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© Chris Güthlein
Zurück auf die Bühnen!

Songs von Hier

Röthelheimpark - Zurück auf die Bühnen!


Samstag

18. September

18:00 Uhr
Einlaß: 17:00 Uhr
 

Veranstalter

E-Werk Kulturzentrum GmbH
Fuchsenwiese 1
91054 Erlangen
info@e-werk.de
Webseite des Veranstalters

Ko-Veranstalter:
Stadt Erlangen - Amt für Stadtteilarbeit

Beschreibung

Mäkkelä

Mit seinen letzten beiden, von der Kritik begeistert aufgenommenen Alben, tourte der finnische Songwriter/Performer Mäkkelä, in den vergangenen Jahren ein geradezu unglaubliches Pensum in Europa und Kanada und erspielte sich den Ruf eines der derzeit spannendsten und eigenständigsten Künstler der europäischen Songwriter-Szene. Schmerzhaft schöne Songs eines Getriebenen, ja Besessenen, zwischen Folkpunk-Attitude, Storyteller-Tradition und Vaudeville-Charme, gereift auf endlosen Tour-Kilometern. Wie so vielen seiner Zunft grätschte auch Mäkkelä die Pandemie 2020, mit abgesagten internationalen Tourneen, boshaft in die Karriere. Höchste Zeit also wieder auf Tour zu gehen. Ab Sommer 2021 stellt Mäkkelä sein im April 21 erschienenes Album „Trad & Anger“ vor, ein fast schon klassisches, akustisches Songwriter/Protest-Song Album im Spannungsfeld von traditionellem Folk, aktuellen Bezügen und atmosphärischem Folk Noir. Das schrammt konsequent am Mainstream vorbei, brachte ihm über die Jahre einen Kulturpreis der Stadt Nürnberg, eine Nominierung für den Deutschen Folk Award und eine loyale Anhängerschaft ein, für die breite Masse ist das aber wohl nach wie vor einfach zu sperrig. Besserung eher nicht in Sicht. Hochemotionale Shows irgendwo zwischen Strummer, Cohen und Waits.

Dennis Kobylinski

Dennis Kobylinski und seine vertonte Geschichte einer rastlos, einsamen Seele, welche sich nichts mehr auf Erden wünscht als ein glücklicher Mensch zu werden. Zeitlos folkig & gefühlvoll melodiös. Am 30. Oktober 2015 veröffentlichte Kobylinski sein Debütalbum „Happiness For Sale“.

Verführt von einer immer dagewesenen Affinität für akustische Klänge, zieht es den Forchheimer Musiker Dennis Kobylinski von der rifflastigen Rockmusik und seiner alten Band „5 Star Valley“ hinein in eine neue musikalische Welt. Eine Welt in der das gesungene Wort an Bedeutung noch nicht verloren hat. Das folkige Resultat ist das am 30. Oktober erschienene Solodebüt „Happiness For Sale“.

Das Konzeptalbum, welches den 1. Teil einer fortzusetzenden Geschichte darstellt, beschreibt den Weg eines jungen Mannes, der sich auf den Weg macht um sein Glück in der ungewissen Ferne zu finden. Der Protagonist, von Zweifeln und einer unglücklichen Liebe geplagt, flüchtet aus der seelenverkümmernden Heimat. Hals über Kopf stürzt er sich in ein wankelmütiges Abenteuer mit dem sofortigen Verlust der eigenen Kontrolle über das Jetzt und über das Morgen. Eine kindheitslose Vergangenheit, die Begegnung mit einem zwielichtigen Wesen, welches ihm den Himmel auf Erden verspricht und eine vermeintlich unbedeutende, goldene Münze sind die einsamen Begleiter auf dieser Reise ins selbstgewählte Nichts.

Stilistisch verankert sind die 11 Eigenkompositionen der Platte im handgemachten Folk. Irische Harmonien fließen mit amerikanischem Groove zu einem großen Ganzen. Driften mal hier in orientalische Rhythmen und rutschen mal da in überraschende Funkpassagen. Zusammen mit fünf weiteren Musikern, wurde die CD im Osean Recording Studio in Weigelshofen Anfang des Jahres eingespielt. Die instrumentale Bandbreite reicht von Kontrabass, Schlagzeug und Gitarre bis hin zu Geige, Banjo, Mandoline sowie zwei Gesangsstimmen – diese Vielfalt ermöglicht eine absolut individuelle und vor allem ausgeklügelte Interpretation der komplexen Arrangements.

Dennis Kobylinski setzt in seinen, stark von Hermann Hesse beeinflussten, Texten das natürliche Sein des Menschen in den Mittelpunkt und schafft somit eine zeitlose und zu sich selbstfindende Atmosphäre. Seine Musik führt durch Euphorie und Melancholie. Eine Welt der Gefühlsextreme in der scheinbar kein greifbarer Halt dazwischen liegt. Durch das gesungene Wort und einfühlsame Melodien möchte er dem Publikum belebende Impulse geben, die realisierbare Traumwelten erschaffen und über den festgefahrenen Rahmen der Norm und Routine hinausblicken lassen.

Neben seiner Vielzahl an Konzerten mit der Band, probiert er sich gerne auch auf anderen Gebieten aus und erweitert sein Portfolio durch diverse Kooperationen mit anderen Künstlern aus den verschiedensten Bereichen.

Rooms in Brucklyn

Zwischen Traum und Realität, Selbstironie vs. Melancholie, das Schwelgen in Erinnerung und aus der eigenen Trance gerissen werden, weil plötzlich ein energiegeladener Sound um die Ecke kommt und einem auf behutsame Weise ins Gesicht schlägt.

Das sind Rooms in Brucklyn.

Eine vierköpfige Indie-Band aus Erlangen, deren Name eine Hommage an Erlangens schönsten Stadtteil beinhaltet, in dem die Band in einer Wohngemeinschaft entstanden ist.

Melancholische Texte, einfache Melodien, sowie blueslastige Licks und Riffs von Frederik Gnannt (Solo-und Rhythmusgitarre), Simon Kreyer (Vocals und Rhythmusgitarre), Benedikt Weis (Drums, Percussion, Cajon) und Moritz Bauer (Bass)

Anmerkung

Eine Veranstaltung im Rahmen von "Zurück auf die Bühnen! Das Spätsommer-Festival für Erlangen" vom 17. bis 19. September 2021.
„Zurück auf die Bühnen!” wird im Programm Kultursommer 2021 durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert.
Veranstalter: Stadt Erlangen, Amt für Stadtteilarbeit

Preise

Eintritt frei
 
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